Typografische Monatsblätter
Revue suisse de l'imprimerie
Swiss Typographic Magazine

Ende Jahr wird die Verlagstätigkeit unserer Fachzeitschrift eingestellt.


Die Fachzeitschrift TM/FGI verabschiedet sich!

L’édition de notre revue spécialisée prend fin !

Liebe Leserinnen und Leser

Ende dieses Jahres wird die letzte Nummer der Typo­gra­fischen Monats­blätter, TM, und der Fach­hefte grafische Indus­trie, FGI, erscheinen. Es werden vier Bei­träge des Gewerk­schafters und Lehrers Emil Ruder erscheinen, die für die Design­for­schung einen Beitrag leisten werden. Es waren 1932 die Typografen, die Mitte Mai in St.Gallen beschlossen haben, ein «Typo­gra­fisches Fach­organ für die beruf­liche und tech­nische Fort­bil­dung heraus­zugeben, welches den Lehr­lingen zu dienen habe». Im Jahre 1933, in einer Zeit der grossen Wirt­schafts­krise und der hohen Arbeits­losig­keit war dies ein grosses Wagnis. Rück­blickend war es eine Pionier­leis­tung des Schwei­zerischen Typo­graphen­bundes. 1948 wurde die Revue suisse de l’impri­merie und 1952 die Schweizer Grafischen Mit­tei­lungen in die TM inte­griert. Ab 1960 stieg die TM zur inter­na­tional aner­kannten und einzigen Fach­zeit­schrift für Typo­grafie auf. Auf eine noch längere Geschichte können die Fach­hefte grafische Industrie zurück­blicken. Die FGI vermit­telten die neuesten tech­nischen Ent­wick­lungen und Trends in der Druck­industrie. 2012 wurden die FGI mit den TM in einem Heft vereint. Mit dem Doppel­pack an Fach­informa­tionen wollte der syndicom-Verlag die Auf­lage wieder steigern. Wir mussten fest­stellen: Tempora mutantur – die Zeiten ändern sich, und haben deshalb den Ent­scheid getroffen, die Fach­zeit­schrift einzu­stellen. Im Moment sind wir jedoch mit einem erfolg­reichen Fach­verlag in der Diskussion, ein ‹Jahrbuch Typo­grafische Monats­blätter› heraus­zugeben. Wir werden Sie, liebe Leserinnen und Leser, gerne über die Stand der Ent­wicklung zu einem späteren Zeit­punkt informieren. Den beiden Redaktoren-Teams der Fach­zeit­schrift, ins­be­sondere den Redaktoren Lukas Hart­mann und Claude Darbellay von der TM sowie René Buri und Rodolphe Aeschli­mann von den FGI, möchte ich meinen herz­lichsten Dank für die unermüd­liche Arbeit und die gute Zusammen­arbeit während vieler Jahre aus­sprechen.

syndicom
Gewerkschaft Medien und Kommunikation
Hans Kern